Artenvergleich

Camponotus herculeanus vs Camponotus ligniperda

Direkt nebeneinander: Schwierigkeit, Größe, Wachstum, Klima, Überwinterung und Hochzeitsflüge, aus den Daten und Quellen der Steckbriefe.

Direkter Vergleich

Camponotus herculeanus und Camponotus ligniperda im Vergleich, Punkt für Punkt
Camponotus herculeanusCamponotus ligniperda
Haltung
Schwierig­keit
4/7

Anfänger

4/7

Anfänger

Ausbruchs­risiko
Mittel
Mittel
Ernäh­rung
ZuckerInsekten
ZuckerInsekten
Beste Nester
Ytong-Nest · Holznest · Naturnahes Setup
Ytong-Nest · Holznest · Naturnahes Setup
Kolonie
Wachstum
Mäßig
Mäßig
Koloniegröße
Erreicht 5.000 Arbeiterinnen
Erreicht 5.000 Arbeiterinnen
Arbeiterinnen
6–11 mm

Major­arbeiterinnen bis 13 mm

6–10 mm

Major­arbeiterinnen bis 14 mm

Königin
14–17 mm
16–18 mm
Koloniegründung
Vollständig claustral

Eine Königin

Vollständig claustral

Eine Königin

Verteidigung
Beißt · Versprüht Ameisensäure
Beißt · Versprüht Ameisensäure
Klima
Nesttemperatur
18–25 °C
20–25 °C
Luftfeuchtigkeit im Nest
50–60 %
50–60 %
Überwinterung
5–8 °C

Okt – Mär

5–8 °C

Okt – Mär

Hochzeitsflüge
Mai – Jun

Heiße Tage · Feuchte Luft

Mai – Jun

Heiße Tage · Feuchte Luft

Natürliches Verbreitungsgebiet
Europa, Asien, Nordamerika
Europa, Naher Osten

Größen im Maßstab

  • Camponotus herculeanus

    Arbeiterinnen · 6–11 mm
    Majorarbeiterinnen · ≤ 13 mm
    Königin · 14–17 mm
  • Camponotus ligniperda

    Arbeiterinnen · 6–10 mm
    Majorarbeiterinnen · ≤ 14 mm
    Königin · 16–18 mm
10 mm: beide Arten sind im selben Maßstab gezeichnet

Ihr Jahr im Vergleich

  • Camponotus herculeanus : Überwinterung: Okt – Mär, Hochzeitsflüge: Mai – Jun

  • Camponotus ligniperda : Überwinterung: Okt – Mär, Hochzeitsflüge: Mai – Jun

Monate für das gemäßigte Europa und den Mittelmeerraum. Das Wetter entscheidet über die genauen Tage, deshalb können die Flüge bei dir früher oder später stattfinden.

So unterscheidest du sie

Camponotus herculeanus

Große Arbeiterinnen mit schwarzem Kopf und Gaster und einem matten, dunkelroten bis rötlich schwarzen Thorax und ebensolchen Beinen. Im Vergleich zu Camponotus ligniperda wirken sie gedrungener und matter, mit wenig oder gar keinem Rot am Gaster, und sie bevorzugen kältere, höher gelegene und schattigere Wälder, doch die beiden sind mit bloßem Auge kaum sicher zu unterscheiden.

  • Tipp Halte das Nest eher kühl und füge nur eine kleine warme Stelle hinzu, etwa ein Heizkabel unter einem Ende. Die Kolonie bringt ihre Brut von selbst in die Wärme, und für diese nördliche Art ist keine Dauerwärme nötig.
  • Achtung Holznester trocknen leicht aus. Ein Halter verlor eine ganze Saison, als Kolonien in trockenen Holznestern stagnierten und ihre Brut fraßen; gib deshalb jedem Holznest eine feuchte Kammer oder eine Wasserversorgung.

Camponotus ligniperda

Große, glänzende Ameisen mit schwarzem Kopf und Gaster und einem leuchtend rotbraunen Thorax, dazu ein roter Schimmer, der sich oft auf den vorderen Teil des Gasters ausbreitet. Die Arbeiterinnen reichen von kleinen Minorarbeiterinnen bis zu Majorarbeiterinnen mit riesigem Kopf, und die hellere Farbe und der glänzendere Gaster unterscheiden sie von der matteren Camponotus herculeanus, die kältere, höher gelegene Wälder bevorzugt, auch wenn sich die beiden mit bloßem Auge schwer trennen lassen.

  • Achtung Halte die Kolonie nicht das ganze Jahr über warm. Sie folgt einer inneren Jahresuhr, und Dauerheizung kann dazu führen, dass sie ihre Saison früh beendet und schon im Spätsommer in die Winterruhe übergeht. Eine kleine warme Ecke für die Brut genügt.
  • Tipp Biete eine feuchte Kammer neben einem trockeneren Teil des Nests an. Die Ameisen tragen Eier und Larven an die feuchteren Stellen, und ein völlig trocken gehaltenes Nest bremst die Brut aus.

Weitere Vergleiche

Vergleiche
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