Artenvergleich

Pogonomyrmex barbatus vs Pogonomyrmex rugosus

Direkt nebeneinander: Schwierigkeit, Größe, Wachstum, Klima, Überwinterung und Hochzeitsflüge, aus den Daten und Quellen der Steckbriefe.

Direkter Vergleich

Pogonomyrmex barbatus und Pogonomyrmex rugosus im Vergleich, Punkt für Punkt
Pogonomyrmex barbatusPogonomyrmex rugosus
Haltung
Schwierig­keit
Leichter4/7

Anfänger

5/7

Fortgeschritten

Ausbruchs­risiko
Mittel
Mittel
Ernäh­rung
SamenInsektenZucker
SamenInsektenZucker
Beste Nester
Naturnahes Setup · Ytong-Nest · Acrylnest
Naturnahes Setup · Ytong-Nest · Acrylnest
Kolonie
Wachstum
Mäßig
Mäßig
Koloniegröße
Erreicht 10.000 Arbeiterinnen
Erreicht 8.000 Arbeiterinnen
Arbeiterinnen
6–10 mm

Alle gleich groß

7–9 mm

Alle gleich groß

Königin
11–13 mm
12–14 mm
Koloniegründung
Vollständig claustral

Eine Königin

Vollständig claustral

Eine Königin

Verteidigung
Beißt · Schmerzhafter Stich
Beißt · Schmerzhafter Stich
Klima
Nesttemperatur
26–32 °C
26–30 °C
Luftfeuchtigkeit im Nest
50–70 %

Kornkammern: 30–50 %

50–70 %

Kornkammern: 30–50 %

Überwinterung
12–16 °C

Dez – Feb

13–16 °C

Dez – Feb

Hochzeitsflüge
Jun – Sep

Nach Regen · Heiße Tage · Windstilles Wetter

Jul – Sep

Nach Regen · Heiße Tage · Feuchte Luft

Natürliches Verbreitungsgebiet
Nordamerika
Nordamerika

Größen im Maßstab

  • Pogonomyrmex barbatus

    Arbeiterinnen · 6–10 mm
    Königin · 11–13 mm
  • Pogonomyrmex rugosus

    Arbeiterinnen · 7–9 mm
    Königin · 12–14 mm
10 mm: beide Arten sind im selben Maßstab gezeichnet

Ihr Jahr im Vergleich

  • Pogonomyrmex barbatus : Überwinterung: Dez – Feb, Hochzeitsflüge: Jun – Sep

  • Pogonomyrmex rugosus : Überwinterung: Dez – Feb, Hochzeitsflüge: Jul – Sep

Monate im natürlichen Verbreitungsgebiet der Art. Das Wetter entscheidet über die genauen Tage, und Kolonien in der Wohnung können einem anderen Rhythmus folgen.

So unterscheidest du sie

Pogonomyrmex barbatus

Große Arbeiterinnen, rostrot bis tiefrot am ganzen Körper, mit einem Bart aus langen Haaren unter dem Kopf, feinen Rippen auf dem Kopf und einem Paar Dornen am hinteren Ende des Thorax. Pogonomyrmex rugosus ist dunkelbraun bis schwärzlich mit einem helleren, kontrastierenden Gaster und groben, weit auseinanderstehenden Kopfrippen, während P. occidentalis und P. californicus kleiner sind und californicus keine Thoraxdornen hat.

  • Tipp Wärme lässt sie wachsen. Halte das warme Ende des Nests mit einem Heizkabel oder einer Heizmatte bei etwa 30 °C und lass den Rest kühler bleiben. Verkäufer berichten, dass sich die Brut unter etwa 24 °C deutlich langsamer entwickelt und die Kolonien bei normaler Raumtemperatur kaum wachsen.
  • Achtung Honigwasser allein reicht nicht. Ein Halter fütterte acht junge Kolonien nur mit Honigwasser und sah die Brut schrumpfen, und ihm wurde geraten, zerkleinerte Samen bereitzulegen und zwei- bis dreimal pro Woche Insekten zu geben. Biete kleine Samen wie Wiesen-Rispengras, Löwenzahn oder Chia an und entferne alle, die keimen oder schimmeln.

Pogonomyrmex rugosus

Große, kräftig gebaute Arbeiterinnen, rotbraun bis fast schwarz (Wüstenpopulationen haben oft einen helleren, röteren Gaster), mit groben, runzeligen Rippen auf Kopf und Thorax und einem Bart aus langen Haaren unter dem Kopf. Meist unterscheidet die Farbe sie von der Roten Ernteameise Pogonomyrmex barbatus, die ganz rot ist, während P. rugosus dunkler ist und einen helleren, abgesetzten Gaster hat. Ist die Farbe nicht eindeutig, hilft ein Blick auf den Kopf: P. rugosus hat grobe, weit auseinanderliegende Rippen, P. barbatus feine.

  • Tipp Samen sind das Grundnahrungsmittel: Biete eine Mischung aus kleinen Gras- und Unkrautsamen wie Löwenzahn, Chia, Kanariensaat und Hirse an, dazu jede Woche ein paar kleine Insekten. Halte die Samenvorräte trocken und räume Samen weg, die keimen oder schimmeln. Zuckerflüssigkeiten sind optional, und manche Halter verloren Arbeiterinnen darin, biete sie deshalb sparsam an.
  • Achtung Eine Gründungskönigin braucht überhaupt kein Futter, aber Geduld: Sie kommt in Sand oder Erde, wo sie graben kann, besser zurecht als in einem kahlen Reagenzglas, in dem manche Königinnen ihre Eier fressen, und eine junge Kolonie kann monatelang winzig bleiben, bevor sie durchstartet. Halte sie warm und ungestört, statt daran herumzubasteln.

Weitere Vergleiche

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